Germanys next Topmodel – ein C# Entwickler ?

Alles wird gemessen, heutzutage. Performance von Aktien, der Ölpreis……. und mein Blutdruck ;)

Bleibt die Frage, wie messe ich einen Programmierer ? Nun, wie immer bei solchen Fragen, ist die Antwort nicht einfach. Viele Eigenschaften sind die Zutaten für einen guten Programmierer:

  • Fachwissen, welches sich stetig erweitern sollte.
  • Erfahrung – mit den Jahren hat man so die ein oder andere Klippe im Programmieren umschifft, das hilft in der Praxis. Fachwissen – zugegeben, nicht unbedingt notwendig, aber wenn es vorhanden ist, dann ist es ziemlich hilfreich.
  • Kreativität: wohl dem, der nicht von Morgens bis Abends Interfaces zwischen einem Legacy Programm und einen Upstream System programmieren muß.
  • Architekturverständnis. Yep, auch das ist sehr hilfreich. Klar gibt es Software Architekten, die auch wirklich sehr hilfreich sind, aber in kleinen Projekten fehlen die vielleicht, und das ‘Schludern’ im Code von heute, wird der Wochenend-Killer in einem oder zwei Jahren ;)
  • ‘PS-auf-die-Straße-bringen’ Eigenschaft, oder das GTD Gen :) , welches letztendlich ein Mix aus den oben genannten Eigenschaften darstellt (siehe gesonderten Blog Beitrag).

Und das GTD Gen kann man messen. Na ja, ‘Kind of’.

Top Coder

Competition ArenaUnter http://www.topcoder.com erreicht man eine Plattform die sozusagen Programmier-Wettbewerbe austrägt. Zugegeben, der Registrierungsprozeß ist etwas uncool, aber es lohnt sich. In der etwas unübersichtlichen Seite von TopCoder verbergen sich diverse Betätigungsfelder. Für Programmierer und auch für Firmen, die Programmierer suchen. TopCoder bietet Wettbewerbe an, in denen Programmierer in einer Art ‘SandBox’ Aufgaben gestellt bekommen, deren Lösung mit Punkten bewertet werden.

Top Coder für Programmierer

Für Programmierer bietet TopCoder eine Plattform um ihr Wissen neutral mit anderen zu messen. Aufgaben aus diversen Bereichen wie Algorithmen, Software Architektur, Design, Development, Assembly Programming aber auch Software Testing stehen zur Auswahl.
Hatte ich erwähnt, das man des Englischen mächtig sein sollte, um bei TopCoder mitzumachen ? Alle Aufgaben, sowie die ganze Plattform sind in der englischen Sprache verfaßt. Aber Hand aufs Herz. In diesem Geschäft, sollte man sowieso gut Englisch sprechen, oder ?Aufgabe und Lösung

Hat man sich einmal angemeldet und sich einen Bereich ausgesucht (z.B. Assembly Development), dann kann man sich Aufgaben aus vergangenen Wettbewerben anschauen. Folgende Programmiersprachen stehen dabei zur Verfügung: Java, C++, C#, VB.net (Python in Vorbereitung).
Es ist nicht notwendig, jedoch sehr empfehlenswert, die Programmiersprache auf dem heimischen Rechner installiert zu haben, um so in der eigenen Entwicklungsumgebung zu coden, und dann das Ergebnis in TopCoder zu kopieren. Man kann auch sofort im TopCoder Fenster coden.

Grundsätzlich gibt es hier 2 Kategorien: Wettbewerbe (Contests) und Trainings (Practise Rooms).

In den Practise Rooms kann man sozusagen abgelaufene Wettbewerbe nachprogrammieren. Dabei werden verschiedene Schwierigkeitsstufen zur Auswahl gestellt. Je nach Schwierigkeitsstufe, kann man unterschiedliche Punktzahlen erreichen. Tipp: erst mal mit einer kleinen Stufe anfangen ;) )

Wettbewerbe starten weltweit zur gleichen Uhrzeit. Dem Teilnehmer wird dann die Problemstellung geschildert und los gehts. In der eigenen Programmierumgebung starten und kompilieren und wenns ohne Fehler läuft, den Source Code per copy & paste ins Top Coder Fenster pasten :) Achtung, jeder fehlerhafte Lauf im Top Coder Fenster kostet am Ende wertvolle Punkte … Am Ende des Wettbewerbs kann man sich so mit anderen Teilnehmern aus der ganzen Welt vergleichen. Da es bekanntlich viele Wege nach Rom gibt, gibt es auch verschiedene Lösungsansätze und selbst Super-Programmierer habe ich ob der Einfachheit und Kürze der anderen Lösungen schon erstaunt und ehrfürchtig gesehen ;)

Top Coder für Firmen

System TestFür Firmen bietet diese Plattform ungeahnte Möglichkeiten. So ist es durchaus denkbar im Rahmen eines Vorstellungsgesprächs einen Bewerber bzw. eine Bewerberin ein Problemfall live in TopCoder programmieren zu lassen. Es ist somit ein neutrales Medium mit neutralen Fällen in einer neutralen Umgebung. So eine Übung dauert vielleicht 20-30 Minuten, aber es zeigt oft, ob neben den sehr guten Zeugnissen auch die Praxis vorhanden ist.

Natürlich sollte solch ein Test nur ein Mosaikstein im Bewerberprofil sein. Aber man kann doch einiges feststellen, da es sich im Allgemeinen in solch einem Gespräch dann um eine Streßsituation handelt. Also, liebe Arbeitgeber, bitte auch berücksichtigen dass in solch einem Umfeld auch Top Programmierer manchmal einen Black-Out haben können ;)

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Das GTD Gen bei Programmierern

Das ‘GTD’ Gen

Software Entwickler gibt es in allen Ausprägungen. Ich kann das beurteilen, weil ich selber jahrelang Software geschrieben habe, und ja, ich gestehe, es auch heute noch leidenschaftlich gerne tue. Es ist so ein bisschen wie mit dem Fahrradfahren. Man verlernt es nie ganz, und an einem sonnigen Tag holt man den Drahtesel dann ans Tageslicht, Reifen aufpumpen und los geht’s ;)

Gute Software-Entwickler von heute sind jedoch eher mit Profi Radfahrern zu vergleichen. Nein, ich meine nicht, dass sie sich mit Eigenblut dopen dopen ;) . Ich meine, dass sie ständig auf dem neuesten Stand bleiben müssen, um auch alle Möglichkeiten einer modernen Programmiersprache auszunutzen. Schaut man zum Beispiel auf das Microsoft .net Framework, so reden wir von ca. 30.000 mitgelieferten Klassen (Schätzungen gehen bis zu 35.000 !!!). Offensichtlich kann man die nicht alle kennen. Dies passt also bestimmt nicht mehr in meine Hobby-Liga der Software Programmierung.

Aber ich weiche vom Thema ab. Es geht ums GTD Gen.

GTD = Get Things Done

Ich gestehe, ich habe mir den Namen des Gens selber ausgedacht und es ist auch noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen worden. Aber es ist vorhanden. Bei einigen mehr bei anderen weniger ;) .

Worum geht’s dabei? Programmieren ist für viele Programmierer eine Funktion aus effizientem Code und Skalierbarkeit des Ergebnisses. Es ist eine (nicht leichte) Aufgabe, diese beiden Parameter optimal für ein neues Projekt auszubalancieren. Ein Software Architekt sollte einem das Skalierbarkeitsproblem abnehmen. Aber die sind teuer und nicht in jedem kleinen Projekt vorhanden.

Also selbst ist der Mann/Frau.  Es gibt allerdings noch einen dritten Parameter in der Softwareprogrammierung. Ein statischer, leider.  Die Zeit.  Sozusagen

public static DateTime time;

Also, die Zeit, die für ein Projekt vorgesehen wurde.


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Bekommen wir ein Über-Google ?

Irren ist menschlich ;)

Ich muss zugeben, dass ich schon das ein oder andere Mal schief gelegen habe, was neue Technologien anbelangt. Aber ich befinde mich in illustrer Gesellschaft ;) Den absolut durchschlagenden Erfolg des Internets, wurde von Bill Gates am Anfang vollkommen verkannt. Aber wir lernen ja bekannterweise aus Fehlern, oder ?

Also meine Fehleinschätzung hieß Google. Zu Zeiten als die Suchmaschinen noch Yahoo und Altavista hießen, war es mir vollkommen unklar, warum eine weitere Suchmaschine eine Daseinsberechtigung haben sollte. Ich konnte doch schon auf 4-5 Suchmaschinen suchen, warum nun einen Neue ? Nun ja, Google hat sich angesehen, was die Konkurrenz macht und hat es einfach besser gemacht. Schnellere Suchergebnisse, schnellerer Seitenaufbau, weniger Werbung (am Anfang überhaupt keine Werbung).

Kommt der Google Killer?

Und nun ist es wohl wieder soweit. Das Über-Google kommt. Der Google Killer. Zumindest wenn es nach dem Erfinder und Superhirn (promovierte im Alter von 20 Jahren an der Caltech) Stephen Wolfram geht. Wolfram ist kein kleiner in der Software Welt. Als Erfinder von Mathematica hat er schon einmal bewiesen, dass man revolutionäre Software schreiben und vermarkten kann.

Sein neuestes Baby wird Wolfram-Alpha. Eine Suchmaschine, die nicht einfach auf einen Suchbegriff gefundene Webseiten anzeigt, sondern angeblich auf komplexe Suchanfragen in Klarschrift weitreichende Antworten in Form von Content geben kann. So sollen Suchanfragen nicht nur einfach Links zurückgeben, sondern vielmehr die Fragen korrekt beantworten.

Die Idee ist, dass man sich nach absenden der Suchanfrage nicht erst durch X Links lesen muss, um sich die Antwort auf die Frage sozusagen selber zu suchen, nein, Wolfram-Alpha antwortet laut Stephen Wolfram direkt auf die Frage.

So unvorstellbar wie es sich anhört scheint es nicht zu sein. Mit riesigen Datenbanken im Hintergrund und Mathematica als Basis für die Suche, übersetzt Wolfram-Alpha die Suchanfrage in eine mathematische Formel – streng geheim, versteht sich ;) Diese wird abgearbeitet und soll die richtigen Antworten liefern.

Wann geht’s los?

Schon bald. Genau genommen im Mai diesen Jahres. Die Webseite ist schon online, allerdings noch ohne Funktion. Warten wir also ab, ob sich eine neue Aera im Suchmaschinen Geschäft auftut. Ich für meinen Teil werde mir das genau ansehen ;)

Physiker Wolfram: Software-Genie verspricht den Google-Killer – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt.

Blog von Stephen Wolfram

UPDATE:

Mit 1.850 ‘code commits’ und 591 ‘code file changes’ hat Wolfram Alpha seine Plattform stark verbessert. Auf dem Blog von Wolfram Alpha sind folgende Veränderungen betreffend der Code Basis für Wolfram Alpha zu finden:

Today’s update includes the following:

  • Additional linguistic forms for many types of data and questions
  • More comparisons of composite properties (e.g. “US military vs. UK”)
  • Combined time series plots of different quantities (e.g. “germany gdp vs population”)
  • More complete handling of government positions (e.g. “chancellor”, etc.)
  • Updates to country borders for India, China, Slovenia, Croatia, and others
  • Updates to naming for certain politically sensitive countries and regions
  • Additional subcountry regions (e.g. “Wales”); many more to come
  • Additional support for current and past fractional timezones (e.g. “Iran time”)
  • City-by-city handling of U.S. states with multiple timezones
  • Updates to certain European currencies (e.g. for “Cyprus” and “Slovakia”)
  • Some additional historical events; many more to come
  • Additional probability computations for cards and coins (e.g. “2 or 3 aces”)
  • Additional output for partitions of integers (e.g. “partitions of 47″)
  • Implicit handling of geometric figure properties (e.g. “ellipse with area 6 and major axis 2″)
  • Additional support for Mathematica 3D graphics syntax
  • Additional support for stock prices with explicit dates
  • Support for planet-to-planet distances and “nearest planet”, etc.
  • Extra information when comparing incompatible units (e.g. “ergs vs. newtons”)
  • Improved linguistic handling for many foods (e.g. “love apple”)
  • More mountains added, especially in Australia
  • Support for many less-common given names (e.g. “zebulon”)
  • More “self-aware” questions answered (e.g. “how old are you”)
  • More consistent handling of sidebar links to Wikipedia, etc.
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